SMW Swiss Military Watch Company S.A. in Biel, Standort der bekanntesten Schweizer Uhrenmarken am Südfuß des Jura
Der Schweizer Uhrenhersteller SMW konzentriert sich auf die Herstellung und Entwicklung für Uhren militärischer Anforderung. Das heißt Erfüllung allerhöchste Ansprüche bezüglich Qualität, Präzision und Funktionalität. Das Logo der SMW als Dreieck gestaltet und in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Militär entstanden, stellt als Boden Stabilität und Zuverlässigkeit und in der Spitze die Technologie und Streben nach Perfektion dar.
SMW Uhren sind Swiss Made und haben eine internationale Garantie von 2 Jahren. Jede einzelne Uhr durchläuft höchste Qualitätskontrollen, jede Uhr ist eine Besonderheit.
Das Augenmerk ist gerichtet auf das Wesentliche der Uhr, verbunden mit der Liebe für das kleinste Detail.
Die Qualität einer SMW Uhr findet Ausdruck in der Verwendung ausgesuchter Materialien. Das Gehäuse gefertigt aus dem kratzfestem Edelstahl 316 L, dem Saphirglas und natürlich einem Schweizer Uhrenwerk. Der Uhrenboden ist verschraubt, der Doppel-O-Ring sorgt für eine Wasserdichtigkeit von 100 Metern, bei Taucheruhren von 200 Metern.
Ergonomisch geformte Anstöße sorgen für eine optimale Passform und damit absoluten Tragekomfort.
Alle Voraussetzungen für die optimale Ablesbar einer Uhr durch das ‚all dial Prinzip’ mit großen Ziffern, Kontrasten und einem 12-Stunden-Ring sind berücksichtigt. Als Höhepunkt sind die Indices und Zeiger mit Tritiumgas-Lichtquellen ausgestattet, gekennzeichnet durch T25 auf dem Ziffernblatt.
Jedes einzelne Leuchtelement ist manuell in einer eigenen Wanne elastisch einlegt und verklebt und bietet dadurch Schutz gegen jegliche Art von Vibrationen. Der Wirkungsgrad der Leuchteinheiten wird nochmals durch die Hochglanzunterlagen verstärkt.
Die Tritiumgas-Lichtquellen haben ihren Ursprung in dem Einsatz für amerikanische Militäruhren und garantieren eine hervorragende Lesbarkeit in der Dunkelheit – bewährt, unter anderem im Einsatz im ersten Golfkrieg.
Die SMW Swiss Military Watch Company macht sich nun heute diese geniale Idee zum Nutzen und verwendet eben diese Lichtquellen in den mit T25 bezeichneten Uhren.
Der Einsatz von Tritium-Gaslichtquellen bietet – neben der optimalen Eindämmung des radioaktiven Materials – eine Reihe von weiteren Vorteilen. Die Lichtquellen sind selbstleuchtend, das heißt, sie benötigen weder Batteriestrom noch eine Aufladung durch Tageslicht. Ihre Leuchtkraft ist nahezu hundertmal stärker als diejenige von Uhren mit herkömmlicher Tritium-Leuchtfarbe. Und diese außergewöhnliche Helligkeit hält optisch 10 Jahre lang unverändert an. Die Zeiger und Leuchtmarken dieser Militäruhren leuchten unglaublich hell in der Nacht, so hell, dass der Soldat im Feld eigentlich ein abdeckendes Armband über der Uhr tragen sollte, damit er in der Dunkelheit nicht von weitem als Ziel erkannt wird. Aber auch im Sport- oder im Outdoor- Bereich werden die Vorzüge dieser Technologie inzwischen geschätzt.
Das Leuchtsystem besteht aus abgeschmolzenen, tritiumgefüllten Glasröhrchen, deren Innenwand mit einem Leuchtstoff belegt ist. Die von einer geringen Menge Tritiumgas emittierten Elektronen regen den Leuchtstoff an. Grün wird dabei als Leuchtstoff bevorzugt, weil das menschliche Auge in diesem Wellenlängenbereich die höchste Empfindlichkeit aufweist. Dieses unübertroffene Beleuchtungssystem erkennt man an der Bezeichnung T25 auf dem Zifferblatt.
Entstehung der Verwendung von Tritium-Gaslichtquellen
Seit 1989 schreibt die amerikanische Armee in den für ihre Truppen bestimmten Militärarmbanduhren die Verwendung von Tritium-Gaslichtquellen vor, um die Ablesbarkeit der Uhrzeit im Dunkeln zu gewährleisten. Zu den wohl bekanntesten und beliebtesten Modellen zählen die SandY 490 Type 1 und die SandY P 650 Navigator. Ihr unübertroffenes Beleuchtungssystem basiert eben auf diesen Tritium-Gaslichtquellen.
Am 31. Mai 1989 wurde in den USA die neue Spezifikation Mil-W-46374E offiziell in Kraft gesetzt. Sie brachte nicht nur den Wechsel von Tritium-Leuchtfarbe zu Lichtquellen mit gasförmigem Tritium (so genannten Tritium vials). In Zusammenhang mit der Verwendung des neuen Leuchtsystems wurden auch das Zifferblatt und die Zeiger der Militärarmbanduhr rundum neu gestaltet. Neu auf dem Zifferblatt war auch das Symbol für Radioaktivität sowie der Hinweis H3. Hinsichtlich des in den Glasröhrchen eingeschlossenem Tritiumgases waren sehr strenge Anforderungen zu erfüllen: die einsetzten Leuchtkörperchen durften zusammen nicht mehr als 25 Millicuries H3 enthalten (T25). Das ist deutlich weniger, als eine Person im Laufe eines Tages aus der natürlichen Umwelt aufnimmt. Auf der Uhrenoberfläche durfte ohnehin keinerlei Radioaktivität gemessen werden.
Das Leuchtsystem besteht aus abgeschmolzenen, tritiumgefüllten Glasröhrchen, deren Innenwand mit einem Leuchtstoff belegt ist. Die vom Tritiumgas emittierten Elektronen regen den Leuchtstoff an.
Navigator – die Uhr der Spezialeinheiten
Im Oktober 1991 wurde die Herstellerspezifikation für Militäruhren von den Behörden abermals aktualisiert. Die Mil-W-46374F ermöglichte nun auch die Fabrikation eines Uhrenmodells des Typs 6. Eine Armbanduhr des Typs 6 musste zusätzlich spezielle Anforderungen bezüglich Höhentauglichkeit, Schutz vor magnetischen Feldern sowie Schutz vor Salznebel und menschlicher Transpiration erfüllen. Sie muss den geringen Luftdruck auf 35′000 Fuss mindestens 60 Minuten lang unbeschadet überstehen. Ihr magnetischer Schutz wurde von bisher 15.5 auf 125+/-1 Gauss erhöht. Die antimagnetische Uhr wird also keine Minen zur Explosion bringen.
Der Schweizer Anbieter Traser-Watches hat einen Relaunch der klassischen Navigator lanciert: Die MIL-W-46374F Wrist Watch Navigators P 6500.
Quelle SMW
Handfertigung bei Swiss Military
Swiss Military Taucheruhr 200m wasserdicht.
Domenico Dolce




